Geschichte
Vom 1. Schweizerischen Pfadfinderlager 1925 zum Contura 08
Das Contura kann auf eine lange Tradition nationaler Pfadilager zurückblicken. Bereits 1925, als es an vielen Orten erst seit kurzem oder noch gar keine Pfadi gab, fand in Bern das erste Bundeslager statt. Allerdings konnten damals nur die Pfadfinder teilnehmen. Denn früher waren die Pfadi in zwei nationalen, geschlechtergetrennten Verbänden organisiert: Die Mädchen im Bund Schweizerischer Pfadfinderinnen (BSP), die Knaben im Schweizerischen Pfadfinderbund (SPB).
Beide Verbände organisierten für ihre Mitglieder in regelmässigen Abständen nationale Lager. Bis zum ersten gemeinsamen BuLa 1980 hatten die Pfadfinderinnen drei Bundeslager durchgeführt, die Pfadfinder gar deren sechs. 1987 fusionierten beide Verbände zur heutigen Pfadibewegung Schweiz (PBS). Sieben Jahre nach dem Zusammengehen fand das bisher letzte Bundeslager im Napfgebiet statt.
Auf den folgenden Seiten halten wir Rückschau auf die vergangenen elf Bundeslager. Wir berichten von erinnerungswerten Ereignissen und beantworten die Frage, wie viele Tonnen Kartoffeln im Bundeslager 1994 gegessen wurden.
















