Contura 08
Der lange Weg von der Idee zum definitiven Projekt
Am Anfang stand die Idee, dass nach 14 Jahren in der Schweiz ein Bundeslager stattfinden sollte. Zuerst fand sich ein kleines Team zusammen, das umfassend die Möglichkeit eines solchen Lagers prüfte und die Unterstützungsbereitschaft auf Seiten der PBS auslotete. Dann wurde eine erste Vorstudie unternommen.
Die Delegiertenversammlung stimmt zu
Nachdem diese Vorabklärungen erfolgt und die Rahmenbedingungen gesteckt waren, musste nun eine wichtige Hürde genommen werden. Das letzte Wort, ob ein 2008 Bundeslager stattfinden würde, hatte die Delegiertenversammlung der PBS vom 8./9. November 2003 in Davos. Lange wurde debattiert, aber am Ende sprach sich eine überwältigende Mehrheit von 179 Delegierten aus 23 Kantonalverbänden für ein Bundeslager aus.
Nun lag der Auftrag vor, während der nächsten fünf Jahre das grösste Pfadilager seit 1994 auf die Beine zu stellen. Als erstes galt es, die 14köpfige Lagerleitung mit Frauen und Männern aus allen Landesteilen zu besetzen.
Standortentscheid drei Jahre vor dem Bundeslager
Im Oktober 2005 fällte die Lagerleitung den Standortentscheid zugunsten der Linthebene. Beworben hatten sich auch die Regionen Goms im Oberwallis und Schaffhausen. Ausschlaggebend waren die gute Lage im Zentrum der Schweiz, die vielfältigen Möglichkeiten der Region, die sich den Pfadis während zweier Lagerwochen bieten, sowie die vorhandene Infrastruktur und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr.
Sommer 2006: Das Motto ist gefunden
Im August 2006 wurde das Motto des Bundeslagers bestimmt: «Contura». Es bedeutet auf romanisch «Umriss» und setzt sich aus den Wörtern CONnexion (französisch Verbindung), URsprung und Avvenire (italienisch Zukunft) zusammen. Das Motto des ersten Bundeslagers im neuen Jahrhundert soll die Verbindung zwischen allen Sprachregionen der Schweiz werden und den Ursprung mit der Zukunft der Pfadibewegung Schweiz verbinden.
Das Projekt kommt ins Rollen
Im Frühling 2007 wurde der Internet-Auftritt des Contura aufgeschaltet. Die Lagerplätze der verschiedenen Unterlager sind nun auch vertraglich unter Dach und Fach. In zahlreichen Projektgruppen und Komitees arbeiten Jugendliche an der Realisierung dieses Grossanlasses.
Ab Juni 2007 können sich die teilnehmenden Gruppen anmelden. Die Zahl der eingegangenen Anmeldungen wächst erfreulich an.
Ein Jahr vor dem Bundeslager beläuft sich die Zahl der aktiven Helferinnen und Helfer auf rund Tausend.
















