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News aus dem Unterlager 1
01.08.2008 Kissenschlacht! Ein richtiger Pfadi hat ein Kissen dabei im Lager. Nicht zum Schlafen, sondern für eine wilde Kissenschlacht. Der Kissenkampf wurde gestern im Unterlager 360° ausgetragen.
31.07.2008 360° goes global In der Nähe des Unterlagers 0 hat das Village Global seine Zelte aufgeschlagen. Viele Pfadis des 360° besuchten gestern das Dorf und lernten Neues über unsere Welt.
30.07.2008 Kühlende Flossfahrt Den Teilnehmern des Unterlagers 360° bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Linth mit einem selbstgebauten Floss zu befahren. Bei den heissen Sommertemperaturen im BuLa die ideale Abkühlung!
30.07.2008 Ausgelassene Feststimmung zur Lagermitte Gestern Montag feierte das Unterlager 360° ein fröhliches Mittelagerfest. Die Hauptattraktionen waren ein Spiel für alle Teilnehmer, ein Kochwettbewerb, und ein Konzert von Pink Bliss und Jolly and the Flytrap am Abend.
29.07.2008 Besuchstag im 360° Gestern Sonntag hat im ganzen BuLa der Besuchstag für die Zuhausegebliebenen stattgefunden. Die Gelegenheit, einen Einblick ins Pfadileben zu erhalten, wurde auch im 360° rege genutzt.
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Ausgelassene Feststimmung zur Lagermitte

Gestern Montag feierte das Unterlager 360° ein fröhliches Mittelagerfest. Die Hauptattraktionen waren ein Spiel für alle Teilnehmer, ein Kochwettbewerb, und ein Konzert von Pink Bliss und Jolly and the Flytrap am Abend.

Gestern Nachmittag um 16 Uhr glich das 360° einem riesigen bunten Ameisenhaufen: Die Teilnehmer aus allen fünf Dörfern waren, gekleidet in ihre Dorffarben, unterwegs um Feuersteine zu erobern. Das Ziel des gross angelegten Spieles war, ein Mosaik aus den farbigen Feuersteinpapieren herzustellen. Dafür hatte jedes Kind am Anfang zehn Feuersteine in seiner Dorffarbe erhalten, und es galt nun, möglichst viele andersfarbige Steine zu erhalten. Dies funktionierte nach einer Art Scheren-Stein-Papier System: die Teilnehmer erhielten eine Karte mit ihrem Dorf-Erfinder darauf. Jeder der Erfinder gewann gegen zwei andere und unterlag ebenfalls zwei anderen. Der Gewinner erhielt dann vom Verlierer einen Feuerstein, und die Karten wurden getauscht. Schlussendlich entstanden in den Dörfern Mosaike mit den Symbolen der fünf Erfindungen (Fliegen, Klonen, Strom, Schrift und Rad).

In einem zweiten Teil war dann die Kreativität der Einheiten für den Kochwettbewerb gefragt. Es sollten möglichst leckere Speisen zubereitet werden, und diese dann auch ansprechend präsentiert werden. Die Teilnehmer walteten  auch als Preisrichter, und durften an Einheiten aus anderen Dörfern Punkte für deren Essen vergeben. Daher wurden für die Speisen auch kräftig und phantasievoll die Werbetrommel geschlagen: Es gab Tänze (von den Burkinabés), Trommeln (von der Pfadi Winkelried Stans), und sogar ein "Radio-Quiz" (Radio Ratatouille von der Pfadi Farnsburg - was haben sie wohl gekocht?). Aber auch die Küchen liessen sich einiges einfallen. Beliebt waren Spezialitäten aus den Herkunftsregionen der Pfadis, zum Beispiel Prättiger Chnödli mit Pätatistock von der Pfadi Rhätikon Schiers, oder Torée Neuchâtelois von der Pfadi Colombas aus Neuchâtel, ein Fribourger Fondue bei der Pfadi St. Raphael aus Bulle oder Tessiner Maccharoni bei der Abteilung aus Tesserete. Auch Speisen aus aller Welt waren sehr beliebt. So konnte man ein indisches Murg Man Passand (Huhn mit Honigsauce) bei der Pfadi St. Michael aus Luzern kosten,  ein koreanisches Kobakson (Reis mit Hackfleisch und Zucchetti) bei der Pfadi Stärn vo Buebebärg oder auch ein marrokanisches Couscous, letzteres war sogar vegetarisch. Punkten konnten auch die ausländischen Einheiten mit ihren jeweiligen Landesspezialitäten. Die slowakischen zemiakové pirohy (Mit Käse, Zwiebeln und Kartoffeln gefüllte Taschen aus Kartoffelteig) und slivkové knedle (Zwetschgenknödel) waren genauso beliebt wie der Reis mit Erdnusssauce aus Burkina Faso, oder der Eintopf mit Salat aus Rumänien. Die Pfadis waren mit Feuereifer dabei, und liessen sich die Gerichte sichtlich schmecken: " Das sett jetz jede Obe so sii!" meinte einer.

Nach dem Essen, etwa um 18:30, wurde die Feststimmung kurzfristig durch einen Windsturm getrübt. Die Hochbauten erlitten teilweise leichte Schäden, und die Blachen der Sarasanis mussten heruntergelassen werden. Auch das Bühnendach wurde beschädigt, weshalb die Hauptattraktion des Abends, die Konzerte von Pink Bliss und Jolly and the Flytrap, erst mit Verspätung beginnen konnten. Umso ausgelassener war die Stimmung unter den Pfadis, als die Bands dann endlich, nach einer langen Pause mit Discomusik, aufspielten. Die luzernische Band Pink Bliss kam mit ihrem leichten rockigen Sound gut an, und die Band Jolly and the Flytrap wusste alle mit ihrer mitreissenden, folkigen Musik zu begeistern. Sie hatten unter anderem ein Akkordeon und Bläser an Bord. Beide Bands werden den Hörern sicher noch lange in Erinnerung bleiben, genau wie der gelungene Anfang des Mittelagerfestes.

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