Grugno und Pfiff
Die Legende von Juraj Jánošik
Name: Stéphane Grounauer
Pfadiname: Grugno
Wurzeln: Mendrisio (TI)
e-mail: grugno@gmx.ch
Geburtstag: 1. November 1976
Beruf: Kulturingenieur
Pfadi Tätigkeit: Kommunikationsverantwortlicher in der Kantonsleitung (TI)
Freizeit: Jogging, Familie aus der Ferne anrufen
vor dem Belt: Nepal, Florida, Eurolife
nach dem Belt: Büro
Name: Andreas Linsbauer
Pfadiname: Pfiff
Wurzeln: Matzingen (TG)
e-mail: pfiff@pfadi-frauenfeld.ch
Geburtstag: 24. Mai 1977
Beruf: Primarlehrer
Pfadi Tätigkeit: 2. Stufenequipe Kanton TG, Ausbildungskurse, J&S Coach
Freizeit: Reisen und die Natur „sportlich“ erleben und geniessen
vor dem Belt: Schule, Eurolife
nach dem Belt: Kanada und Südamerika
Warum an den Explorer Belt?
Letzten Sommer haben wir uns im Moot in Mexiko kennengelernt und sind danach zusammen weitergereist. Im Herbst haben wir vom Explorer Belt vernommen und uns entschieden, daran teilzunehmen. Gereizt hat uns vor allem die östliche Region, in die man eher nicht in die Ferien geht, dass man 300 Lkm zu Fuss zurücklegen soll und dass wir die so die Gelegenheit haben, zu zweit unterwegs zu sein.
Vorbereitung
Stéphane ist seit März ausser Land, deshalb basiert unsere ganze Vorbereitung auf einigen e-mails und wenigen Telefongesprächen. Für uns ist auch das ein Faktor, der die ganze Unternehmung noch etwas spezieller macht.
Unser Projekt
Slowakei, Ende 16. Jahrhundert: Die Slowakei war Spielball der grossen Mächte Habsburg, Ungarn und der Türkei. Immer wieder zogen plündernde Heere übers Land. Die jeweiligen Herrscher bereicherten sich unrechtmässig an den Leuten aus dieser Region. Die Bevölkerung hatte den Herren Geldzahlungen zu entrichten und musste Frondienst leisten.
Nach jahrzehntelangen Kriegswirren und Ausbeutungsherrschaft lag die Region wirtschaftlich am Boden. Die Bevölkerung war nicht mehr im Stande, neben der vielen Fronarbeit auch noch das eigene Land zu bebauen. Zudem hatten sie viele Tote zu beklagen und die Masse der Menschen war verarmt, so dass die Zahl der Landlosen stetig anstieg.
Juraj Jánošik, im Januar 1688 in einem Weiler bei Terchova geboren,
nahm sich den Sorgen der armen Leute an. In der Gegend zwischen Zilina,
Terchova und Liptovsky lebte er mit seinen Getreuen im Wald und wurde
zum Beschützer der Volksrechte und zum Rächer der leidenden
Bevölkerung. Er bestahl die Reichen und gab es den Armen. Juraj Jánošik
wurde zum slowakischen Robin Hood. 1713 wurde er in Liptovsky
Mikulas erhängt. Doch niemand vergass seine Taten und Juraj Jánošik
wurde zum slowakischen Natoinalhelden, der bis heute verehrt wird.
Vom Räuber zum Natoinalhelden – Auf den Spuren einer Legende – Sagen und Geschichten – Die Legenden leben, sie wachsen und wechseln. Zauberhaft vermischt sich Realität und Fantasie – Oft ist die Realität, die in einer Legende steckt grösser als man denkt. Eine legendäre Reise! Realität und Fantasie werden sich auch bei uns vermischen. wir gehen den historisch en Fakten und Orten nach und lauschen den Erzählungen der Leute. Wir werden die echte Geschichte von Juraj Jánošik nach Hause bringen.
Unsere Route
Auf der Fährte von Juraj Jánošik
Terchova: da ist er geboren
Liptovsky Mikulas: dort wurde er erhängt
Der Sozialeinsatz
Die slowakischen Bauern haben damals unter der Herrschaft der Habsburger, Ungarn und Türken gelitten. Viele kamen nicht dazu ihr eigenes Land zu bestellen. Einigen ging es so schlecht, dass sie ihre Heimat verliessen und im Wald lebten. Juraj Jánošik gab ihnen Hoffnung und der eine oder andere konnte von dieser Räuberbande profitieren. Die Reichen bestehlen und die Dinge den Armen geben. So wie Juraj Jánošik können wir das wohl nicht machen. Aber sicher treffen wir unterwegs einen Landwirt, der ein paar helfende Hände brauchen kann: den Stall schaufeln, Heu einbringen, bei der Ernte helfen. Wir halten die Augen offen und leisten unseren Beitrag!








