Strolch und Domino
Die gruppe wetterová wird den zielort zilina von osten anschleichen und stürzt sich ins Abenteuer „NIEDERE TATRA“.
DAS PROJEKT
unser thema ist eigentlich das thema jedes wanderers: das wetter. allerdings sind wir uns bewusst, dass wir keine meteorologen sind. entsprechend versuchen wir uns nicht an der grosswetterlage, sondern beschränken uns aufs beobachten und beschreiben. wir möchten ein wettertagebuch führen, in dem wir temperatur, luftdruck, wolkendecke und weitere wetterdaten eintragen. auch sekundäre wetterdaten wie wachstumsstadien verschiedener pflanzen oder das vorkommen bestimmter tierarten sind denkbar. zumindest mit den wolkenformationen muss man sich schon zu hause beschäftigen. gut möglich, dass wir uns auf diesem weg noch das eine oder andere meteorologische wissen aneignen und dann unterwegs kleine wettervorhersagen wagen können.
übrigens kommt man übers wetter auch mit der einheimischen bevölkerung gut ins gespräch. wetter verbindet, und von speziellen lokalen wetterverhältnissen hat man als tourist normalerweise keine ahnung. über die spezielle equipment sind wir uns noch nicht recht im klaren, aber eigentlich soll es möglichst einfach sein. ein simpler thermometer und ein höhenmesser als barometer. auf unserem weg befindet sich eine wetterstation des slovakischen meteorolischen instituts. ein besuch dieser einrichtung wäre bestimmt sehr interessant.
DIE ROUTE
wir fahren mit dem zug von bratislava über poprad nach spisská nová ves, ein fünfstündiges slovakisches bahnvergnügen. auf dem weg zwischen spisska und zillina liegen die nationalparks „slovakisches paradies“ und „niedere tatra“, sowie verschiedene, touristisch gut erschlossene höhlensysteme. die ersten paar tage führen uns also durchs slovakische paradies, berühmt für seine auf stegen und leitern durch die schluchten führenden wanderwege. zielpunkt: die eishöhle von dobsina.
dort beginnt der fernwanderweg über die niedere tatra. er ist gut beschildert und die möglichkeiten zum übernachten entlang der strecke (zelten ist strengstens verboten) geben die ettapierung eigentlich vor. es geht über die baumgrenze hinauf bis auf 2000 m. ü. m. unterwegs werden wir einen kleinen abstecher zu den höhlen von demänovska machen. dem höhenweg folgen wir bis donovaly, am rande der grossen fatra. von hier aus geht’s mit dem zug nach zilina.
DAS SOZIALPROJEKT
der höhenfernwanderweg über die niedere tatra ist in frühsommer und herbst ein beliebtes wandergebiet. entsprechend werden dort rastplätze anzutreffen sein, denen eine aufräumaktion gut anstehen würde. eine solche aktion wäre unser projekt, als referenz an die wundervolle natur im nationalpark „niedere tatra“.
UNSER PROGRAMM
SLOWAKISCHES PARADIES (Slovenský Raj)
6.8.
Mit dem Zug nach SPISSKA NOVA VES, Ankunft gegen Mittag, Wanderung durch den HERNAND DURCHBRUCH nach PODLESIK. Der Weg führt
duch eine Schluchte, Bäche werden mehrfach durch Leitern überquert.
(10 km + 200 hm, ca 5h)
7.8.
Von PODLESIK nach DEDINKY durch das Tal SUCHA BELA
(11km + 750 hm, ca. 6h)
8.8.
DEDINKY nach STRATENA, Besichtigung der Dobschauer Eishöhle Weiter nach
TELGART, wahrscheinlich mit dem Zug, damit uns dort noch Zeit bleibt
zum Einkaufen und das Museum besichtigen.
(9 km + 400 hm, ca 3h)
NIEDERE TATRA (Nízke Tatry)
9.8.
Von TELGART nach PRIEHYBA den Höhenwanderweg entlang
(19 km + 1450 hm, ca 9–10)
10.8.
PRIEHYBA – CERTOVICA, Immer noch dem Höhenwanderweg entlang
(24 km + 600hm, ca. 7,5h)
11.8.
CERTOVICA - CHOPOK
(10 km + 1200 hm, ca 5,5h)
12.8.
Freitag! (falls der Zeitplan bisher aufging...)
Ausflug in DEMONOVSKA DOLINA, Höhlenbesuch, Zeit, sich dem Projekt zu widmen, Tagebuch nachtragen, Besuch der Wetterstation
(ca 9–10h)
13./14.8.
Letzte Wandertage: CHOPOK – DONOVALY, die genaue Etappenplanung folgt
(30 km + 1000hm)
15.8. Reise mit dem Zug nach ZILINA







