Methodik
Arbeitsformen des Explorer Belts
Explorer Belt betitelt eine Auslandreise der abenteuerlichen Art. Eine, der Pfadibwegung Schweiz(PBS) unterstellte, Projektgruppe organisiert ein Reisekonzept und bietet es allen Schweizer Pfadis über 18 Jahren als herausforderndes Pfadierlebnis an. Dabei werden vorwiegend die älteren Pfadis (Rover, 20 – 30 Jahre) angesprochen, welche mit dem Team zusammen die Expedition organisieren und erleben wollen.
Das Programm wird jährlich anders gestaltet und findet immer an anderen Destinationen statt. Als Rahmenbedingung gilt, dass die Teilnehmenden sich während zehn Tage, auf sich selber gestellt, mit eigener Muskelkraft fortbewegen. Die Route kann entweder selber geplant werden (klassische Variante) oder man man legt das Schicksal in die Hände des Organisationsteam und wird als Team an einem unbekannten Punkt ausgesetzt und muss dann mithilfe von Hinweisen und unterschiedlichen Orientierungsgeräten (Kompass, GPS, Karten) den eigenen Weg durch die Wildnis finden (Lost in Paradise Variante).
Jedes Team hat die Aufgabe ein Tagebuch zu führen und an einem beliebigen Zeitpunkt einen Sozialeinsatz zu leisten. Dabei sollte der geleistete Einsatz möglichst nachhaltige sein und der örtlichen Bevölkerung einen Nutzen erbringen.
Die Organisation beruht auf der Rovermethodik. Das heisst es liegt eine hohe Selbstverantwortung bei den Teilnehmenden. So melden sich die Teams in Zweiergruppen an, übernehmen einen Teil der Organisation (Essen / Nachweekend / T-shirt / Informationen / usw.) und bereiten sich mit einem eigenen Konzept auf das Abenteuer vor. Jede Gruppe wird von einem Coach aus dem Organisationsteam betreut. Am Ende des Explorer Belts entscheidet das Organisationsteam ob die erbrachten Leistungen dem Grundrahmen entsprechen und zeichnet, bei Erfüllung, die Teilnehmenden mit dem Explorergürtel aus.
Das Projekt stützt sich auf die Grundgedanken des PBS und hat als Ziel die Teilnehmenden ganzheitlich zu fördern.







