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Aktuelles vom Explorer Belt
07.10.2011 EB12 - Anmeldefrist zuende Das abenteuerliche Roverprojekt Explorer Belt 2012 wird in Alaska stattfinden. Vom 13. – 29.07.2012 für 3‘000.- CHF. Anmeldeschluss ist der 01.12.2011.
15.08.2011 EB11 - DRS 3 Bericht Das Pfadi-Leben ist beileibe nicht nur was für Kinder und Jugendliche mit viel Bewegungsdrang. Auch erwachsene Pfadi, sogenannte Rover, erleben gerne Abenteuer in freier Natur. DRS 3 Berichtet über den Explorer Belt
29.07.2011 EB11 - erfolgreich beendet Alle Teams haben das Ziel wohlauf errreicht und werden nun ihren Aufenthalt in der Mongolei individuell weiterfuehren.
13.07.2011 EB11 - Medienmitteilung 48 Rover beginnen kommende Woche die „Explorer Belt Expedition“. Sie beginnen an einem für sie unbekannten Ort in der Mongolei einen 10 tägigen Hike mit Orientierungsaufgaben.
11.06.2011 EB11 - Jurten / Kameltrekking / Fischen Die Organisation des Explorer Belt Nachprogrammes steht. Die 48 Rover werden in traditionellen Jurten übernachten und Tagsüber mit Boote zum Fischen fahren oder auf Kamelen zu historischen Wandmalereien reiten.
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Eigener Explorer Belt

Der Explorer Belt wie er bis 2008 durchgeführt wurde, ist auch heute noch eine mögliche Unternehmungsform.

Die "klassischen" Explorer Belts werden vom Team selber geplant (kein Aussetzten – Wegsuchen). Dabei kann das Team gleich im Kollektiv  mit der „Lost in Paradise“ Gruppe mitzureisen oder in Eigenregie ganz was Eigenes planen. Die klassischen Teams werden bei der Vorbereitung auch von einem Coach betreut und geben nach der Durchführung ihre Dokumentation ebenfalls zur Bewertung ab.

Auflage

Um das Explorer Belt erfolgreich abzuschliessen, muss jede Gruppe folgende Anforderungen erfüllen:

  • Als Zweiergruppe eine Reise durch Zielland planen und sich darauf vorbereiten, wobei Startpunkt und eine Ankunftsortschaft vorgegeben sind. Die Reise ins Zielland erfolgt in der Delegation und mit öffentlichen Verkehrsmittel. Während des Projektes erfolgt die Weiterreise zu Fuss. Als Zweiergruppe werdet ihr mindestens 10 Tage unterwegs sein und dabei eine angemessene Distanz zurücklegen.
  • Im Verlaufe der Reise eine selbstgewählte grössere Aktion durchführen, die vorher mit einem Betreuer besprochen wurde.
  • Mindestens eine soziale Aktion durchführen, die in das Projekt eingebaut ist.
  • Während der Reise ein Tagebuch führen, das über den Verlauf des Projektes Auskunft gibt, über die Aktionen berichtet und auch die persönlichen Eindrücke festhält.
  • Eine Vorstellung des Projektes und der Aktionen für die Abteilung oder andere Pfadi vorbereiten und durchführen.
  • Eine persönliche Auswertung vornehmen.

Vorbereitung des Projektes und der Aktionen

Ein erster Entwurf des Projektes und der Aktionen muss spätestens 8 Wochen vor Abreise dem Betreuer zugestellt werden. Dabei soll das Projekt nach den sechs methodischen Schritte vorbereitet werden:

  • Ideensuche
  • Ideenwahl
  • Vorbereitung
  • Entschluss zur Durchführung
  • Durchführung
  • Auswertung

Es gibt keine speziellen persönlichen Anforderungen für den Explorer Belt. Es versteht sich von selbst, dass gute Kondition und ein wenig Reiseerfahrung von Vorteil sind.

Konzepterstellung

Beachte bei der Auswahl der Reiseroute, zwischen Start und Ankunft verschiedene Punkte: Wieviel Zeit steht uns zur Verfügung? Aus welchen Interessen wollen wir durch die vorgegebene Gegend reisen? Beginnt damit, möglichst viele Informationen über die Gebiete die ihr bereisen wollt zu sammeln und achtet darauf, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Denkt daran, dass ihr auf eurer Reise mit vielen Menschen in Kontakt kommen wollt. In dieser Phase müsst ihr auch euer Reisebudget aufstellen.

Reiseroute

Ihr wählt die Reiseroute natürlich so, dass ihr eures Projekt und eure Aktionen möglichst gut durchführen könnt. So ist es z.B. nicht sehr ratsam, einsame Gegenden zu durchstreifen, wenn ihr euch zum Ziel gesetzt habt, mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Normalerweise übernachtet man im Zelt oder unter freiem Himmel. Natürlich müsst ihr Gastfreundschaft nicht ablehnen.

Sicherheit

Die üblichen Sicherheitsvorschriften der PBS gelten auch für den Explorer Belt. Zu diesen Sicherheitsmassnahmen gehören zudem noch, dass die Gruppe in regelmässigen Abständen mit der Leitung Kontakt aufnimmt. Ansonsten sollten die Destinationen keine unüblichen Risikofaktoren aufweisen.

Ausrüstung

Die Ausrüstung hängt von der Art des Projektes, der geplanten Aktionen und vom Land, welches ihr bereisen wollt ab. Grundsätzlich werdet ihr einen gossen Rucksack mit eurer persönlicher Ausrüstung und allenfalls Campingmaterial brauchen. Nahrungsmittel werden sinnvollerweise während der Reise an Ort und Stelle eingekauft; doch lohnt es sich, grössere Reserven in Form von Dörrobst, Pasta, Reis u.ä. mitzunehmen. Als Faustregel gilt, dass der Rucksack nicht mehr als 16kg oder 1/5 eures Körpergewichtes wiegen sollte.

Anmeldung

Für das Schweizerische Explorer Belt 2010 erwarten wir eure definitive, schriftliche Anmeldung bis spätestens zum Dezember 2009.

Die Reise

Die Hin- und Rückreise ist der teuerste Teile des Explorer Belts. Wir werden die Möglichkeiten einer Kollektivreise nutzen (sofern ihr ins Zielland der "Lost in Paradise" Gruppe wollt) und euch einige der billigsten Reisevarianten vorschlagen.  Wir werden am ersten Treffen zusammen entscheiden, wie wir ins Zielland reisen. Euer Projekt im Zielland dauert mindestens zehn Tage (ohne Hin- und Rückreise). In diesen zehn Tagen legt ihr eine entsprechende Distanz zurück, wobei Start- und Endpunkt eures Projektes vorgegeben werden.

Die Hauptaktion

Innerhalb eures Projektes müsst ihr eine Hauptaktion durchführen. Mit der Wahl der Hauptaktion steht und fällt der Erfolg eures Explorer Belts. Es ist diese Aktion, die bestimmt, welchen Reiseweg ihr nehmt, welche Menschen ihr treffen wollt, usw. Diese Hauptaktion muss für euch interessant sein und es muss sich lohnen, sie zum Mittelpunkt der Reise zu machen. Ist die Aktion gut, kommt die Begeisterung von selbst! Die Aktion sollte aber nicht zu eng und fix geplant sein, damit sie unterwegs, wenn nötig, den verschiedenen und allenfalls unerwarteten Situationen angepasst werden kann. Bitte vergesst nicht: Der Explorer Belt ist eine Herausforderung, die nicht nur eure persönlichen Fähigkeiten fordert, sondern ebenso sehr einen echten Zugang zum Land und zu den Menschen dieses Landes sowie ihren Lebensstil ermöglichen will. Beispiele einer Aktion im Rahmen des Explorer Belt-Projektes:

  • Untersuchen des Freizeitverhaltens und der Interessen der Jugendlichen im bereisten Land. Welche Mittel haben sie zur Verfügung?
  • Vergleiche zwischen den Lebensstilen verschiedener Städte, Dörfer und Regionen.
  • Einem Flusslauf folgen und die verschiedenen Sachen entlang diese Flusses untersuchen: Dörfer, Industrie und Landwirtschaft.
  • Geschichtliche Hintergründe und ihre Eigenart, Auswirkungen auf die heutige Zeit

Tagebuch

Das Tagebuch soll euch bei der persönlichen Auswertung und der späteren Vorstellung der Aktion behilflich sein. Die täglichen Eintragungen enthalten Angaben über den zurückgelegten Weg, die Nahrung, die Lagerorte, die Ausgaben, die persönlichen Eindrücke und die Ausführung der verschiedenen Aktionen innerhalb eures Projektes.

Persönliche Auswertung

Ihr müsst eure Auswertung innerhalb eines Monats nach eurer Rückkehr machen. Die Auswertung erlaubt euch, ganz ehrlich festzustellen, ob ihr die Spielregeln des Explorer Belts eingehalten habt und ob ihr eure Hauptaktionen richtig durchgeführt habt. Versucht euren persönlichen Fortschritt festzuhalten. Nach Erhalt eurer Auswertung wird die Leitung des Explorer entscheiden, ob euer Projekt und eure Aktionen als erfolgreicher Explorer Belt anerkannt wird oder nicht.

Vorstellen des Projektes

Nach eurer Rückkehr seid ihr dazu eingeladen, euer Projekt beim Kanton, in der Abteilung oder in einer Einheit vorzustellen. Das kann auf sehr verschiedene Arten geschehen, sei es mit Dias, Video oder Fotos usw. Mit etwas Glück kann eine solche Vorstellung auch andere Rover dazu motivieren, am Explorer Belt teilzunehmen.

Kosten

Ihr trag die gesamten Reise- und Vorbereitungskosten. Zusätzlich müsst ihr mit 100.- CHF Adminisatrations- und Materialkosten (Nachtreffen / CH - Foulard) rechnen.

Europäische Tradition

Neben den Engländern, den Schotten und der PBS, führen auch Pfadis aus Schweden, Norwegen, Irland Finnland und Österreich mittlerweile regelmässig einen Explorer Belt durch.

Kontaktperson

Für die Durchführung der Explorer Belte 2010 ist die Roverstufe der Pfadibewegung Schweiz verantworlich. Kontaktiere das Explorer Belt Team per Mail! 

 

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