Sinn und Zweck der Pfadinamen
Jedes Mitglied der Pfadibewegung trägt bei uns einen eigenen Pfadinamen. Wenn sich zwei Pfadis begegnen, sprechen sie sich normalerweise mit diesem Übernamen an. Nicht in allen Ländern brauchen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Umgang miteinander solche Pfadinamen. In der Schweiz ist die Verleihung eines individuellen Übernamens jedoch zu einer Tradition geworden. Die sogenannte Pfaditaufe signalisiert den heranwachsenden Jugendlichen, dass sie in der bestehenden Gruppe aufgenommen worden sind und ihren Platz in dieser gefunden haben. Die Kinder und Jugendlichen tragen den erhaltenen Pfadinamen während ihrer gesamten Zeit bei der Pfadi und werden durch diesen auch ein Stück weit geprägt. Deswegen ist bei der Auswahl eines passenden Namens viel Fingerspitzengefühl gefragt. Die Bezeichnungen sollen schliesslich möglichst einzigartig sein und positive Eigenschaften oder besondere Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck bringen.













