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Ausbildungsnews
17.04.2012 Freie Plätze im SLRG-Modul See: Deine Chance zur Umschulung!
04.04.2012 SVEB-Anerkennungen für J+S-Experten Für Absolventen des Expertenkurses, die gewisse Bedingungen erfüllen, besteht die Möglichkeit nachträglich eine SVEB-Zertifizierung zu erlangen.
01.03.2012 PBS Ausbildungs-Newsletter - Februar 2012 Aktuelle Informationen aus dem Ausbildungsbereich für Kursleitungen und LKBs, dieses Mal unter anderem zu folgenden Themen: Neues Ausbildungsmodell --- Ausbildungsschwerpunkt 2012 --- Neue Checklisten Basis-Aufbau --- Einführung „cudeschin“ --- J+S-Schwerpunkte MF und MF Coach --- Hinweise auf Anpassungen bei der Kursadministration
12.12.2011 Gilwellkurs 2012 Der nächste Gilwellkurs findet vom 06.-13. Oktober 2012 statt. Das Nachweekend wird am 02.-03. Februar 2013 stattfinden
08.12.2011 Spektrumkurs 2012 Wurde auf Grund zu wenig Anmeldungen abgesagt.
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Geschichte der Gilwellkurse

Hier erhält ihr einen kurzen Überblick über die Geschichte der Gilwellkurse.

1. Kurs im Gilwellpark (London)

Eröffnung: 26.7.1919
Erster Kurs: 8.09. - 19.09.1919
Erster Kursleiter: Francis Gidney
Anz. Teilnehmer: 20

 

Grundlage und Ausbildungsschema der ersten Kurse

Foto

Grundlage und Ausbildungsschema der ersten Kurse basierte auf dem gleichen Muster, wie das Pilotlager des Gründers auf der Insel Brownsea in 1907 und auf verschiedenen Artikeln, die BP für die ,,Headquarter Gazette“ geschrieben hatte. Diese Artikel wurden dann in seinem Büchlein „Pfadfinderführer“ publiziert.

Der ,,Diplom-Kurs“ für den Gilwell-Kurs gliederte sich  in drei Teilen. Und das sah folgendermassen aus:

1. Teil Theorie

Ziele und Methoden der Pfadiausbildung wurden damals ausgebildet, wie sie im "Pfadfinderführer", "Pfadfinder" und "Rules" beschrieben werden. Die Ausbildungsrichtungen waren damals: Naturkunde für die Seele, Gesundheit und Kenntnisse des Körpers, nationale Notwendigkeit und Möglichkeiten der Ausbildung. Der Teilnehmer konnte entweder ein Weekend im Winter zu diesem theoretischen Teil besuchen, oder er publizierte einen Artikel zu 4 Themen in der ,,Headquarter Gazette“.

2. Teil Praxis

Die praktische Ausbildung wurde in vier Themengruppen geteilt:

  1. Trupptraditionen im Lager
  2. Feldarbeit und Pionier
  3. Wald und Pfadfinderspiele
  4. Zeichen und Spurenlesen

Teilnahme an 4 Weekends oder 8 Lagertagen im Gilwell-Park.

3. Teil Administration

Während 18 Monaten musste die gesamte Administration eines Trupps (vergleichbar mit einem Stamm, evtl. mit einer Abteilung) geführt werden. Die Arbeit musste mit Resultaten belegt werden.

 

 

Entwicklung der Gilwellkurse

 

1.Gilwellkurs

 

Die Teilnehmer wurden zu Beginn als ,,Scout-Officers“ bezeichnet. Grundsätzlich handelt es sich bei den Gilwellkursen bis heute um eine Erwachsenenbildung. Die Weltkonferenz erkannte den Kurs rasch als einen der wichtigsten Faktoren, die die ganze Pfadibewegting vereinigen und bestätigte wiederholt ihren festen Glauben an die Wichtigkeit dieser Ausbildung.

Zu Beginn wurden nur Kurse für Führer der Pfadistufe angeboten. Ab 1922 entstanden dann auch Kurse für Wolfsführer, Rottmeister, Komissäre und Pfadi­gruppenführer. Auch in der Schweiz wurden während etwa 30 Jahren stufengetrennte Gilwell-Kurse abgehalten. Die Kursequipenmitglieder hatten alle ein entsprechendes ,,Gilwell-Kursleiter-Diplom“ vom Gilwellpark in England.

In der Schweiz wurde mit der Einführung der J+S-Ausbildung die pfadieigene Ausbildung in den Hintergrund gedrängt. Dies gipfelte darin, dass die Gilwellkurse mit dem Top-Kurs (J+S-Leiter 3, altes System) zusammengelegt wurden, Dadurch ging viel vom Wissen und den Traditionen aus den alten Kursen verloren. Unglücklich war auch der Umstand, dass die Frauen an diesen Top/Gilwell-Kursen wohl die Tisons erhalten haben, ihnen das Foulard aber vorenthalten wurde.

Ab 1992 werden wieder Gilwell-Kurse als reine Pfadikurse durchgeführt.

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