Gilwell-Traditionen
In den neuen Gilwell-Kursen der PBS wurden diese Aktivitäten aus der Gilwell-Tradition aufgenommen. Traditionen haben aber nur dann einen Sinn, wenn sie sinnvoll gelebt und eingesetzt werden können.
Tison aus dem letzten Kurs für das erste Lagerfeuer im neuen Kurs
"Die
Tradition von Kandersteg schenkt uns den schönen Brauch, in jedem
Gilwellkurs ein Stück angekohlten Holzes aus dem letzten Lagerfeuer des vergangenen
Kurses zu nehmen, damit es im ersten Feuer des folgenden Kurses weiter
brennen kann." (Zitat einer Kursleiterin von 1950)
Einteilung in Gilwell-Patrouillen
Die
ursprünglichen Gilwell-Patrouillen entstanden im ersten Gilwell-Kurs.
Die damaligen Teilnehmer wurden in 4 Gruppen aufgeteilt. Die Namen der
Gruppen waren Wildtaube, Specht, Eule und Kuckuck. Diese 4 Gruppen sind
weltweit in ,,Gebrauch" und wurden auch in der PBS übernommen. In manchen Ländern gibt es auch noch weitere Gruppen.
Projektarbeit
Im ursprünglichen Kurs wurde von jedem Teilnehmer eine schriftliche Arbeit verlangt. In den heutigen Kursen ist daraus das Projekt entstanden. In einer Gruppe von ca. 3 Teilnehmern wird ein Projekt ausgearbeitet, durchgeführt, abgeschlossen und das Resultat präsentiert.
Gilwell-Lied
Es
existiert ein Gilwell-Lied, in welchem jede Strophe einer Patrouille
gewidmet ist. Dieses Lied wird zu verschiedenen Anlässen im Kurs
gesungen.
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Wie BP die Halskette von Dinizulu erhielt
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Die
Halskette von Dinizulu, einem Zulu-Häuptling, enthielt viele Tisons. Ob BP
diese Kette fand, sie ihm gegeben wurde oder ob er sie sogar gestohlen
hat, erzählt er wie folgt:
"1879 eroberten die Engländer unter Lord Wolseley das Zulu-Königreich unter Cetchwayo, welches eine dauernde Bedrohung war für die holländischen und englischen Gebiete. Wolseley unterteilte dann das Zulu-Land in 8 Teile. Jedes erhielt einen eigenen Chef, einer davon war Dinizulu, der Sohn von Cetchwayo.
1888 startete Dinizulu eine Rebellion gegen die Engländer. General Sir Henry Smyth übernahm den Kampf gegen Dinizulu. Ich (BP) diente als militärischer Sekretär und Nachrichtenoffizier.
Nach
einigen kleineren Kämpfen nahm Dinizulu Zuflucht in die Berge. Ic
h
erkundete den Ort mit einigen "scouts" und unsere Streitkräfte wurden
in Position gebracht, um ihn von drei Seiten anzugreifen. Kurz vor dem
Angriff ging ich mit meinen scouts zum Standort von Dinizulu und fand heraus,
dass der Feind fluchtartig das Gebiet verlassen hatte.
In der Hütte von Dinizulu fand ich neben anderen Dingen seine Halskette mit den HoIz-Tisons. Ich besass ein Photo von ihm, auf welcher er seine Halskette mit den Tisons um den Hals und eine Schulter trug. Zu jener Zeit war er jung, voll Tatendrang und Energie. Später wurde er gefangen und für einige Zeit eingesperrt."
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Der Diamantknoten und das Halstuch
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Der Diamantknoten

Der Knoten, wie er üblicherweise in den Lederbändel gemacht wird, heisst Diamantknoten. Er soll diese Form haben, weil dieser Knoten ,,die Reinheit, die Härte und die Klarheit symbolisiert, mit der ein/eine Gilwellleiter/in auftritt".
Das Gilwellhalstuch
Das karrierte Stoffstück ist zu Ehren von William McLaren, dem Stifter des Gilwellparkes. Die 1. Führer-Gruppe hatte ganz karrierte Tücher. Aus Kostengründen wurde bald darauf nur noch ein kleines Stück eingenäht. Das Foulard ist innen rötlich gefärbt und symbolisiert den Lagerfeuerschein.










