Funktionsweise des Betreuungsnetzwerks
Um eine gute Betreuung sicherzustellen, ist es wichtig, dass sich die in die Betreuung involvierten Personen vertraut sind. Das heisst Elternrat, Coach, Präses, APV-Vertreter, AL sowie die Leiter müssen sich kennen, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und dadurch eine optimale Zusammenarbeit sicherstellen zu können. Eine Betreuungsperson soll in drei Dimensionen Kontakt zu ihren „Nachbarn“ im Betreuungsnetzwerk pflegen.
Jede Betreuungsperson muss sich über ihre eigene Rolle und ihre Aufgaben im Klaren sein. Weiter soll jeder Betreuungsperson die Grenzen ihrer Tätigkeit bewusst sein, um Überschneidungen und Missverständnisse zu vermeiden (vgl. Absprachedimension).
Zusätzlich kann es für die Arbeit als Betreuer wertvoll sein, sich mit "seinesgleichen" auszutauschen. Zum Beispiel trifft ein Coach bei seiner Arbeit auf ähnliche Probleme wie sein Coachkollege, der evtl. bereits Erfahrungen bezüglich einer bestimmten Problemstellung gesammelt und Betreuungsansätze ausprobiert hat (vgl. Selbsthilfedimension).
Auch die Betreuer haben wiederum eine Ansprechperson, die ihnen eine gewisse Hilfestellung bei ihrer Betreuungstätigkeit bieten kann. Ein Coach wendet sich z.B. an den Coachingverantwortlichen seines Kantonalverbandes. Zudem sind Rückmeldungen der Betreuungspersonen an den Kantonalverband und die Bundesebene für die Qualitätssicherung sehr wichtig. Die Rückmeldungen fliessen in die Arbeit von Programm, Ausbildung und Betreuung ein und verbessern so laufend die Qualität der Pfadi (vgl. Kontraktdimension).








