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Internationale News
30.01.2012 Exchange Activity Georgien Möchtest du eine Woche im Ausland verbringen, Pfadi erleben und teilen, neue Freunde kennenlernen, eine neue Kultur entdecken und dabei ein völlig neues Abenteuer erleben? Bist du ausserdem mindestens 18 Jahre alt, aktiv in der Pfadi, sprichst und verstehst englisch und möchtest dein Lagerprogramm selbst mitgestalten? Dann melde dich für die Exchange Activity in Georgien an!
13.12.2011 Katalanische Piogruppe aus der Region Barcelona sucht Partnerschaft für eine gemeinsame Aktivität in der Osterwoche 2012
02.12.2011 Teilnehmerin gesucht: Seminar Greener Future Die Kommission für Internationales such dringend eine Teilnehmerin unter 30 Jahren, welche vom 14. - 20. März 2012 an diesem Seminar teilnimmt.
16.11.2011 Sommerlager in Serbien Hast du Lust als Teilnehmer oder Leiter an einem Sommerlager in Serbien teilzunehmen?
18.10.2011 Anmeldeschluss Roverway Finnland Anmeldeschluss verpasst? Beeile dich, eine Anmeldung ist noch möglich.
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Die Entscheidung für eine neue Partnerschaft

In den 1980er Jahren hatten die Schweizer Pfadiverbände Bund Schweizer Pfadfinderinnen (BSP) und Schweizer Pfadfinderbund (SPB) je eigene Entwicklungsprojekte und Partnerschaften: Der BSP mit Zimbabwe und der SPB mit Ruanda. Nach der Fusion zur Pfadibewegung Schweiz (PBS) 1991 machte man sich Gedanken darüber, als PBS neue Partnerschaften zu übernehmen. So initiierte die Internationale Equipe eine Partnerschaft mit Burkina Faso.

Gleichzeitig begannen sich in Osteuropa und Zentraleuropa nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft wieder Pfadiverbände zu bilden. Viele Kantonalverbände wurden damals aktiv und organisierten verschiedene Anlässe um die neuen Pfadiverbände zu unterstützen. Auch die internationale Equipe begann sich Gedanken zu machen über eine mögliche  Partnerschaft mit einem der wiedergegründeten Verbände.

Rasch wurde klar, dass man die Zusammenarbeit mit einem Frauenverband suchen wollte. Diesen wollte man auf dem Weg zur Mitgliedschaft beim Weltverband der Frauen (WAGGGS) begleiten. Diese Entscheidung hatte verschiedene Gründe. Einerseits hatte die Partnerschaft in Burkina Faso mit einem Männerverband begonnen. Andererseits hatte der Weltbund der Pfadfinder (WOSM) mehr finanzielle Mittel, um neue Verbände selbstständig zu unterstützen.

Des weiteren machte sich WOSM in dieser Zeit bei der PBS ausserdem unbeliebt, weil man sich gegen die Gründung neuer SAGNOs stellte. SAGNO (Scout and Guide National Organisation) nennt man einen nationalen Verband, welcher beiden Weltverbänden gleichermassen angeschlossen ist. Alle Knaben und Männer wären automatisch  Mitglied von WOSM, alle Mädchen und Frauen von WAGGGS. Mit diesem Entscheid verunmöglichte WOSM eine Organisationsform, welche sich bei der PBS gut bewährt hatte. Das Verbot richtete sich ausserdem klar wegen WAGGGS, da viele gemischte Nationalverbände sich im Zweifelsfall WOSM anschlossen.

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