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Internationale News
16.05.2012 International Rover Week 2012 at KISC in Kandersteg You've never been to the Kandersteg International Scout Center, although its almost next door to us Swiss Scouts? You want to meet Rovers from around the Globe for a Week of Adventures? Then the international Rover Week - in Mid-August might interest you!
25.04.2012 Auslandlager in Paraguay im Dezember 2012 Willst du Schnee und Kälte gegen Sonne und Wärme austauschen? Hast du Lust auf ein Sommerlager im Winter? Möchtest du ein neues Land und dessen Pfadi kennenlernen? Dann komm mit uns nach Paraguay und erlebe ein Pfadilager auf der Südhalbkugel!
16.11.2011 Sommerlager in Serbien Hast du Lust als Teilnehmer an einem Sommerlager in Serbien teilzunehmen?
16.03.2012 Nimm teil an der JOTA-JOTI-Konferenz (DJJK)! Falls du Lust hast, die Vorbereitungen für das JOTA-JOTI kreativ zu inspirieren, die Schweizer, Deutschen und Österreichischen "Koordiantoren" kennenzulernen, die aktuellsten News zu erfahren und neue Ideen einzubringen, würden wir uns freuen, wenn du die Gelegenheit wahrnimmst und an der DJJK dabei bist.
12.03.2012 Austausch in Georgien und Europäisches Pfingstlager Möchtest du mit deiner Pfadigruppe die schönsten Regentage des Jahres einmal auf eine ganz besondere Art erleben? Dann ist vielleicht das Intercamp interessant für dich und deine Gruppe! Oder möchtest du im Spätsommer 2012 (1.09. – 1.10.2012) mit anderen Volunteers in der georgischen Stadt Rustavi während eines Monates zusammenleben und Ferienaktivitäten für georgische Kinder und Jugendliche mitgestalten? Dann melde dich!
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Hochzeit in Rumänien

Acht Schweizer Pfadis haben im Sommer 2005 zwei unvergessliche Wochen im Austausch mit Leuten verbracht, deren Art, Pfadi zu machen, ähnlicher ist als erwartet: Sie nahmen am Leiterlager AGGR. Das Lagerthema war «Einladung zur Hochzeit». Verheiratet wurden die Teilnehmenden aus der Schweiz zwar nicht, aber sie sammelten viele eindrückliche Erlebnisse und schlossen neue Freundschaften. Ein kurzer Erfahrungsbericht:

Am 22. Juli 2005 war es endlich soweit. Nach zwei Vortreffen reiste unsere kleine Gruppe mit dem Zug Richtung Osten. Das Lager würde erst sechs Tage später beginnen, also war noch genügend Zeit zur Besichtigung von Budapest, Bukarest, Sinaia und Brasov. Auch nutzten wir die Gelegenheit, im Hauptsitz des rumänischen Verbandes einige Pfadis aus Bukarest zu treffen. Einige Tage später trafen wir in Brasov mit ein paar rumänischen Teilnehmerinnen des Leiterlagers zusammen und nach einer sitzend im Zug verbrachten Nacht kamen wir endlich auf dem Lagerplatz an. Doch dann begann endlich das Lager. Zuerst der Lageraufbau: Trotz brennender Hitze, aus Schweizersicht wenig Material und teils unterschiedlichen Vorstellungen über die Bauweise, ging es nicht lange und ein Sarasani mit einigen selbstgezimmerten Bänken, ein Lagertor, eine Waschstelle und alle Zelte waren aufgebaut. Das Lager konnte beginnen.

Invitatie la nunta - Einladung zur Hochhzeit

Entsprechend dem Lagerthema «Einladung zu Hochzeit» wurden wir in vier Familien eingeteilt. In jeder Familie fand sich ein heiratswilliger Bräutigam oder eine Braut. – wobei die zwei Bräute eher männlich als weiblich waren und die Bräutigame gerade das Gegenteil. Die Hochzeitsgesellschaft Pfadi Schweiz-Rumänien durchlebte viele traditionelle rumänische Hochzeitstraditionen: So gab es einen Mädchenmarkt, bei welchem die Brautfamilie ihre Braut anpreisen musste, damit der Bräutigam sie anschliessend umwerben konnte. Am Jocul Mare (eine Mischung zwischen Geländespiel und Tageswanderung) mussten wir den Entführer unserer Bräutigame zu verfolgen. Dies entwickelte  sich zu einem ungewollten nächtlichen Abenteuer, welches durch nicht vorhandene Wanderkarten noch an Spannung gewann. Am 1. August übernahmen die Schweizerinnen und Schweizer die Leitung und offerierten Flitterwochen für alle in der Schweiz. So lernten wir den rumänischen Teilnehmenden Skifahren, Unspunnenstein werfen, Schoggiwettessen und viele weitere notwendige Dinge. Am Schluss konnte trotz aller Turbulenzen das Hochzeitsfest gefeiert, Braut und Bräutigam vermählt werden.

Bleibende Kontakte und Erlebnisse

Das ganze Lager war mehrsprachig: Auf Deutsch, Rumänisch, Englisch, Französisch und gestikulierend haben wir uns verständigt. Das war keinesfalls ein Hindernis, im Gegenteil. Es wurde wieder mal deutlich, dass es gerade die Unterschiede sind, welche den Kontakt mit anderen Kulturen so spannend machen. Tagsüber gab es viele Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen. Ein anderer Austausch fand am allabendlichen Lagerfeuer statt:, Bald schon stimmte man vorerst noch fremde Lieder gemeinsam an. Am letzten Tag verabschiedeten wir uns - traurig, weil das Abenteuer doch erst begonnen hatte, und gleichzeitig glücklich über ein gelungenes Lager und eine zusammengewachsene Gemeinschaft, wie sie nur ein Pfadilager hervorbringen kann.

 

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